Service Center Lichtverteilung & Reflektion Lichtstrom Von einer Quelle ausgestrahltes oder auf eine Fläche treffendes Licht bezeichnet man als Lichtstrom, gemessen in Lumen (lm). Lichtstärke Durch das reziproke Quadratgesetz wird festgelegt: Beleuchtungsstärke E = l/d², d. h. die Intensität der Lichtquelle geteilt durch den quadrierten Abstand. Reziprokes Quadratgesetz Da die Beleuchtungsstärke für unterschiedliche Beleuchtungszwecke von solch hoher Bedeutung ist, ist es unerlässlich diesen Wert errechnen zu können. Dies nennt man das reziproke Quadratgesetz. Beleuchtungsstärke auf einer Fläche Nehmen wir an, der Lichtstrom innerhalb dieses Kegels beträgt ein Lumen und fällt auf eine Fläche, die 1 Meter entfernt ist und eine Fläche von 1 Quadratmeter beleuchtet. Durch Teilung des Lichtstroms durch diese Fläche erhalten wir die Beleuchtungsstärke von 1 Lux. Wenn wir diese Fläche nun auf einen Abstand von 2 Metern entfernen, bleibt der Lichtstrom im Kegel derselbe, die beleuchtete Fläche vergrößert sich jedoch auf 4 Quadratmeter. Dadurch erhält man eine Beleuchtungsstärke von 1/4 Lux. So hat sich also die Fläche im Verhältnis zum Quadrat der Entfernung vergrößert, und die Beleuchtungsstärke hat sich umgekehrt im Quadrat auf ein Viertel verkleinert. Wenn wir die Oberfläche nun auf 3 Meter Abstand entfernen, sehen wir wiederum, wie das reziproke Quadratgesetz funktioniert. Die Oberfläche hat sich im Verhältnis zum Quadrat der Entfernung vergrößert, nämlich auf 9 Quadratmeter, und die resultierende Beleuchtungsstärke beträgt umgekehrt nur noch 1/9 Lux. Cosinus-Gesetz der Beleuchtungsstärke Das Verhältnis der ursprünglich beleuchteten Fläche zur neuen Fläche ist gleich dem Cosinus des Winkels, um den die Oberfläche geneigt wurde. Das heißt, die Beleuchtungsstärke fällt um den Faktor des Cosinus des Neigungswinkels. Dies ist das Cosinus-Gesetz der Beleuchtungsstärke Dieses Cosinus-Gesetz kann mit dem reziproken Quadratgesetz in einer Gleichung kombiniert werden. Reflexion Wenn ein kleiner Teil der Oberfläche 100 Lumen empfängt und 70 Lumen reflektiert, ist der Reflexionsgrad 0,7 oder, in Prozent ausgedrückt, 70 %. Die restlichen 0,3 oder 30 % werden absorbiert. Diffuse Reflexion Spiegelreflexion Hier muss man sich jedoch unbedingt darüber im Klaren sein, dass Spiegelreflexionen zwar ein klares Spiegelbild auf der Oberfläche des Materials abgeben, die reflektierte Lichtmenge jedoch erstaunlich gering sein kann. Eine matte, weiß angestrichene Oberfläche zum Beispiel hat eine Reflexion von 85 % bis 90 % im Vergleich zu nur 60 % Spiegelreflexion von einer Edelstahloberfläche, wobei poliertes Aluminium einen Wert von ca 85 % hervorbringt. Gemischte Reflexion Messung der Leuchtdichte Die Helligkeit einer Oberfläche wird in Candela pro Quadratmeter (cd/m2) mit einem Leuchtdichtenmessapparat, wie hier gezeigt, gemessen. |