Service Center

Glossar


Beleuchtungsstärke
Quotient aus Lichtmenge und beleuchteter Fläche  - Maßeinheit  Lux (lx). Allgemein gilt: 500 lx für Büroarbeitsplätze. Ein Uhrmacherarbeitsplatz benötigt hingegen 4.000 lx. Im Sommer scheint die Sonne mit einer Lichtstärke von 120.000 lx auf die Erdoberfläche; ein Vollmond erzeugt 3 lx.

Blendung
Blendung ist das Ergebnis eines überhöhten Kontrasts im Sichtfeld. Die Blendwirkung kann unterschiedlich stark sein und reicht von der Einschränkung des Sehkomforts bis zur tatsächlichen Beeinträchtigung der Sehleistung. Wenn die Blendwirkung die Sehleistung beeinträchtigt, spricht man von physiologischer Blendwirkung. Eine Beeinträchtigung des Sehkomforts (psychologische Blendung) findet man häufig in Innenräumen. Sie wird durch Spiegelung heller Fenster oder Leuchten verursacht.

Downlight
Deckenleuchte, die das Licht ausschließlich nach unten in Richtung Boden ausstrahlt. Downlights sind gewöhnlich rund oder quadratisch und in die Decke eingebaut, aber auch als Anbauleuchten erhältlich. Sie können mit einem offenen Reflektor und/ oder einer Abschirmungsvorrichtung ausgestattet sein.

Digital adressierbare Lichtschnittstelle (DALI)
Ein Lichtsteuerprotokoll nach dem Standard IEC 929.

Elektronische Hochfrequenz-Steuergeräte (HF)
Die meisten künstlichen Lichtquellen - mit Ausnahme der Glühlampe - erfordern eine spezielle Regelung, um die Lampe zu starten und den Stromfluss nach dem Starten zu regulieren. Elektronische HF-Geräte werden für Leuchtstoffröhren mit hoher Frequenz eingesetzt (gewöhnlich zwischen 30 und 60 kHz) anstelle der Netzstromfrequenz von 50 Hz. Die Vorteile sind: bessere Lichtqualität, geringere Betriebskosten und einfacher, sicherer und zuverlässiger Betrieb der Leuchten. Sie können auch für Hochdruckentladungslampen  eingesetzt werden. 

Farbwiedergabe
Als Farbwiedergabe wird die Eigenschaft einer Lichtquelle bezeichnet, die Farben eines Objekts wiederzugeben. Sie wird durch die spektrale Zusammensetzung des Lichts einer Lichtquelle bestimmt. Die Farbwiedergabe wird mit dem Farbwiedergabeindex (Ra) gekennzeichnet. Je höher der Index, umso besser - bis maximal 100.
Gleichmäßigkeit
Das Verhältnis von minimaler und durchschnittlicher Beleuchtungsstärke auf einer bestimmten Fläche.

Hallenreflektorleuchten
Leuchten mit Hochdruckentladungslampen, die horizontal in 4-8 m Höhe montiert werden, typisch für Anwendungen in Industrie, Sporthallen und öffentlichen Plätzen/ Hallen.  
 
Indirektes Licht
Ein Beleuchtungssystem, bei dem das Licht der Lampen und Leuchten von einer Decke oder Wand reflektiert wird.

Indikator für Lichteffizienz (LENI)
Der Indikator LENI wird im Rahmen der Energieberechnung, nach EN 15193 der europäischen Normen für den Energieverbrauch von Gebäuden (EPBD),  ermittelt. EN 15193 ist das Maß des jährlichen Energieverbrauchs für Beleuchtungszwecke in Gebäuden pro m². Die Formel dafür lautet:

(Jährlicher Energieverbrauch für Beleuchtung) geteilt durch (Fläche in m²)

Oder {kWh/(m² x Jahr)}

Kohlendioxid (CO2)
Ein wichtiges Treibhausgas. Länder, die das Kyoto-Abkommen ratifiziert haben, haben sich zur Reduzierung der CO2-Emissionen verpflichtet. Beleuchtungsdesigner haben es in der Hand, die CO²-Emissionen in die Atmosphäre zu verringern (pro 1 kWh Elektrizität werden 0,42 kg Kohlendioxid erzeugt).

Kontrast
Subjektives Empfinden für den Helligkeitsverlauf von beleuchteten Punkten oder Flächen, die gleichzeitig oder nach einander betrachtet werden.

Kontrastwiedergabefaktor (CRF)
Ein Maß für die durch Reflektionen entstehende Kontrastverringerung (helle Spiegelungen auf der Zielfläche). 

Lampe
Lampen sind künstliche Lichtquellen. Es gibt viele verschiedene Arten, die sich durch die Art der Lichterzeugung, die aufgenommene Leistung, den abgegebenen Lichtstrom, den Stromverbrauch, die Lichtausbeute, die Geometrie, die Spektralzusammensetzung der abgegebenen Strahlung, ihre Helligkeit und ihre Lichtstrahlcharakteristik unterscheiden.

LED / Licht emittierende Dioden
Eine LED oder Licht emittierende Diode ist ein kleines elektronisches Bauteil, ein Halbleiter, der Licht abgibt, gewöhnlich farbiges Licht, wenn er von Strom durchflossen wird. LEDs sind Energie sparend und haben eine lange Lebensdauer. LEDs können durch Mischen der einzelnen Spektralfarben jede beliebige Farbe erzeugen.

Leuchten
Moderner Fachausdruck für "Beleuchtungskörper" oder "Lampen". Eine Leuchte ist eine komplette Vorrichtung, die die Lichtverteilung der installierten Lampe(n) steuert und Komponenten für die Lampenaufnahme und deren Schutz sowie die Anschlüsse an den Versorgungsstromkreis enthält. Die Differenzierung von Leuchten kann nach der Art der Lampen, nach der Anzahl der Lampen, nach dem Einsatzort, nach der Schutzart, nach der Bauart und nach dem Verwendungszweck erfolgen.

Leuchten-Lumen pro Watt
Ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Leuchte - berechnet in LOR x (gesamter Lichtstrom einer Leuchte/Watt).

Leuchtdichte
Ist ist die gemessene Helligkeit auf einer Oberfläche. Angegeben in Candela pro Quadratmeter (cd/m²).

Licht
Als Licht wird die vom menschlichen Auge wahrgenommene sichtbare Strahlung bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen kleinen Ausschnitt des elektromagnetischen Strahlungsspektrums, welches neben dem sichtbaren Licht auch die Gamma-, Röntgen-, Infrarotstrahlung sowie die UV-Strahlung, Radiowellen usw. umfasst .

Lichtausbeute
Ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lampe. Gemessen in Lumen pro Watt (lm/W); ein nützliches Maß, um zu festzustellen, wie viel Lumen eine Lampe pro Watt erzeugt. Die Lichtausbeute ist das Verhältnis von Lichtstrom zur Lampenleistung, ausgedrückt durch den Quotienten der anfänglichen Lumen-Größe und der kombinierten Lampen- und Steuergeräteleistung. Je höher das Verhältnis Lumen pro Watt, desto besser setzt eine Lampe die eingebrachte Energie in Licht um. Beispiele: Glühlampe12 lm/W, Halogen-Glühlampe 20 lm/W, Energiesparlampe 60lm/W.

Lichtbandsystem
Sie werden gewöhnlich für Leuchten mit Leuchtstofflampen und vorwiegend in gewerblichen und industriellen Anwendungen eingesetzt. Sie sind für Anbau- oder Hängeleuchten verfügbar, einfach zu installieren und können einzeln oder als Lichtband betrieben werden. Geeignete Gehäuse sorgen für eine entsprechende Lichtlenkung und minimieren die Blendwirkung. 
 
Lichtfarbe
Die von einer fast weißen Lichtquelle erzeugte Farbe wird mit der Farbtemperatur (CCT) in Beziehung gesetzt. Jede Lampenart erzeugt eine bestimmte Farbtemperatur - gemessen in Grad Kelvin, z. B. 3000K gelten als warm, andere Bezeichnungen wären noch neutral, kalt.

Lichtmanagement
Als Lichtmanagement bezeichnet man das Gesamtkonzept für gesteuerte oder geregelte Beleuchtungssysteme, einschließlich der Notbeleuchtung und ihrer Bedienung. Neben dem effizienten und benutzergerechten Betrieb des Beleuchtungssystems, schließt  dieser Begriff auch die Überwachung und Erleichterung der Wartung mit ein.

Lichtstärke (Candela)
Canela ist die Maßenheit für die Lichtstärke. Die Lichtstärke ist der Teil des Lichtstroms, der in eine bestimmte Richtung strahlt.

Lichtsteuerungen
Lichtsteuerungen werden für die gezielte Veränderung von Beleuchtungssituation genutzt. Solche Änderungen können automatisch oder durch Eingriff des Benutzers erfolgen.
Lichtsteuerungen beinhalten häufig entsprechende Bediengeräte. Das Licht kann automatisch "tageslichtabhängig", durch Sensoren sowie durch Bewegungsmelder gesteuert werden - je nachdem, ob sich Personen im Raum befinden oder nicht. Außerdem lassen sich Beleuchtungsszenarien programmieren.

Lumen (lm)
Lumen ist das Maß für die Lichtausbeute oder für die von einer Quelle ausgestrahlte oder auf eine Fläche auftreffende Lichtmenge. Wenn ein Lichtstrahl auf eine feste Oberfläche  trifft,  wird dieser Vorgang als Illumination bezeichnet.  

Lux
Die Einheit der Lichtstärke entspricht einem Lumen pro Quadratmeter.

Modelling - Modellierung
Die Verwendung von Licht für dreidimensionale Objekte, Strukturen oder Plätze.

Notbeleuchtung
Eine Beleuchtung, die bei Ausfall der Netzstromversorgung zum Einsatz kommt. Notbeleuchtung bedarf einer Notstromversorgung über Zentralbatterien oder in die Leuchten integrierte Einzelbatterien.

Schutzart (IP)
Steht für den Schutz gegen Staub/ Festkörper und Feuchtigkeit/ Wasser durch das Leuchtengehäuse.

Strahler
Strahler sind Leuchten, die einen stark gerichteten Strahl zur Beleuchtung eines klar begrenzten Bereichs erzeugen. Sie werden eingesetzt, um die Aufmerksamkeit auf Waren, Kunstwerke usw. zu lenken. Strahler sind in der Regel dreh- und schwenkbar und werden of auf Stromschienen montiert.

Streulicht
Ist ist das Licht einer Leuchte, das auf abseits gelegene nahe Objekte oder Flächen trifft. Es kann unerwünschtes 'Übergreifen von Licht' verursachen.

Stromschienen
Stromschienen schaffen Flexibiltät. An jeder Stelle der Schiene können Leuchten und Strahler über einen Adapter eingesetzt werden. Der Adapter stellt die Stromverbindung her.

Transformatoren
Transformatoren setzen die Netzspannung  (z. B.  230 V) auf den Wert herab, der für den Betrieb von Niederspannungshalogenlampen erforderlich ist. Gewöhnlich sind das 12 Volt. 

Visueller Komfort
Ob wir ein Sehfeld als angenehm oder komfortabel empfinden.

Visuelle Leistung
Die Fähigkeit, Details wahrzunehmen und visuelle Aufgaben auszuführen.

Visuelle Zufriedenheit
Der qualitative Eindruck eines beleuchteten  Raumes.

Vorschaltgerät
Vorschaltgeräte sind elektrische Vorrichtungen, die bei Leuchtstoffröhren oder Gasentladungslampen (HID) die für das Starten und den Betrieb der Lampe erforderliche Spannung liefern und danach den Strom während des laufenden Betriebs begrenzen. Vorschaltgeräte sind in magnetischer oder elektronischer Ausführung erhältlich.

Zündgeräte
Zündgeräte werden für Lampen benötigt, die nicht mit der normalen Netzspannung gestartet werden können. Das trifft  auf Hochdruckentladungslampen, wie Halogenmetalldampf- und Natriumdampfhochdrucklampen.